Arbeiten am Obstmarschenweg sind offiziell beendet

Ein Blick von Kreisel zu Kreisel: Die Arbeiten am Obstmarschenweg mitten in Bützfleth gelten jetzt als abgeschlossen. Auf den Kreiseln erinnern Lok und Lore an die Ziegeleiproduktion in Kehdingen. Foto: Stief

Von Wilfried Stief

BüTZFLETH. Der Verkehr rollt schon längst wieder durch Bützfleth. Offiziell sind die Arbeiten am Obstmarschenweg aber erst jetzt mit den Metallbauten zu Ende gegangen. Bei der offiziellen Bauabnahme wurde ein Blick auf die nächsten Projekte im Rahmen der Ortskernsanierung geworfen.

Mehr als fünf Millionen Euro hat die Stadt in der Ortsmitte Bützfleths verbaut. Drei Millionen entfielen auf die Straße, zwei auf Regen- und Schmutzwasserkanalisation. 1100 Meter Straße mit beidseitigem Geh- und Radweg und zwei Kreisverkehre hat die Baufirma Henn aus Helmste auf dem wabbeligen Kleiboden gebaut. Eine Herausforderung, wie Bürgermeisterin Silvia Nieber beim Ortstermin hervorhob.

Aber auch die Anwohner – insbesondere die Geschäftsleute, die auf Kundenverkehr angewiesen sind – hatten oft zu schlucken. Aber nun könne sich die Ortsdurchfahrt sehen lassen und böte keinen Anlass zur Kritik mehr, so Ortsbürgermeister Sönke Hartlef. Mit der Errichtung der Fahrrad-Ports sind die Arbeiten abgeschlossen, und der Blick geht nach vorn.

Wegenetz soll saniert werden

Insgesamt stehen 6,4 Millionen Euro an Fördermitteln aus dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ zur Verfügung. Vorrang hat jetzt die Maßnahme südlich der Kirche. Zusammen mit der Kirchstraße soll nun das Wegenetz weiter saniert werden. Bereits in wenigen Wochen beginnen die Planungen, dann wird ausgeschrieben, und Ende 2020 soll das Projekt ausgeführt sein.

Die zweite Maßnahme sieht die Fuß- und Radwegverbindung zwischen Kajedeich und Schienenweg vor. Hier ist aktuell eine Förderzusage eingegangen, so dass das Projekt umgesetzt werden kann. Im Moment hängt es noch an Anliegern, die die städtischen Flächen räumen müssen. Der Schienenweg als dritter Baustein soll ab 2020 umgestaltet werden. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass ausreichend Mittel übrig geblieben sind. Vor Beginn der Maßnahmen wird es mindestens eine öffentliche Veranstaltung geben, in der über Art und Umfang sowie den Zeitrahmen informiert wird.

19.12.2018