Dachstuhlbrand: Feuerwehren retten Wohnhaus in Bützfleth

Blick von der Drehleiter von Zug II auf die Brandstelle: Feuerwehrleute löschen den Dachstuhlbrand. Fotos Beneke


Von Daniel Beneke

BüTZFLETH. Bei einem Dachstuhlbrand an einem Wohnhaus in der Stader Ortschaft Bützfleth ist am Sonnabendmittag ein hoher Sachschaden entstanden. 100 Einsatzkräfte von drei Feuerwehren konnten verhindern, dass das Gebäude komplett niederbrannte.

Gegen 13.40 Uhr zogen Rauchwolken um das Wohnhaus. Nachbarn bemerkten den Brand und informierten die Bewohner, die sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Die Feuerwehr Bützfleth mit der Löschgruppe Bützflether Moor, Zug I der Feuerwehr Stade, die Feuerwehr Assel sowie die Drehleiter von Zug II rückten aus. Sie bekämpften das Feuer teilweise unter schwerem Atemschutz. Mit der Drehleiter verschafften sie sich Zugang zum Dachgeschoss und nahmen Teile des Daches ab, um an den Brandherd zu gelangen. Die Löscharbeiten zogen sich bis in die Nachmittagsstunden hin. Mit einer Wärmebildkamera suchten die Feuerwehrleute nach letzten Glutnestern.

Bewohner bleiben unverletzt

Augenscheinlich ist das Feuer auf einem Balkon ausgebrochen und hat sich in den Dachstuhl ausgebreitet. Auf dem Dachboden löschten die Feuerwehrleute offene Flammen, von außen war nur Rauch zu sehen. 100 Feuerwehrleute waren vor Ort. Die Notfallsanitäter des Rettungsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes betreuten die Bewohner, die unverletzt blieben. Später waren Kräfte der ehrenamtlichen Rettungsdienst-Bereitschaft im Einsatz. Mitarbeiter des kommunalen Bauhofs streuten den Obstmarschenweg mit Salz ab, damit das Löschwasser nicht gefriert. Die Straße blieb während des Einsatzes rund zwei Stunden voll gesperrt.

Dichter Rauch dringt aus dem Haus, die Löscharbeiten starten.

Wegen des Brand- und Wasserschadens ist das Gebäude zunächst unbewohnbar.  In dem Haus leben zwei Familien. Sie kommen bei Verwandten unter. Feuerwehrsprecher Stefan Braun schätzt den entstandenen Sachschaden auf mindestens 150 000 Euro.  Zur Brandursache konnten die Ermittler der Stader Polizei noch keine Angaben machen.  Beamte der Tatortgruppe haben die Spuren des Feuers dokumentiert. Konkrete Hinweise werden erst nach den Recherchen der Brandexperten der Polizei erwartet, die in der neuen Woche anlaufen werden. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04141/102215 bei der Polizei zu melden.

05.03.2018