Teil zwei auf dem Obstmarschenweg in Bützfleth folgt


STADE. Der erste Bauabschnitt ist noch nicht ganz abgeschlossen, da geht es in den politischen Gremien schon um die Fortführung der Bauarbeiten am Obstmarschenweg in Bützfleths Ortsmitte. Erst einmal sollen die Bauarbeiter noch vor Weihnachten abrücken, dann ist das erste Stück zwischen Schule und Hafenstraße saniert. Nach der Winterpause, etwa ab dem 20. März, soll es von der Hafenstraße bis zum Edeka-Laden weitergehen. Dann wird auch wieder mit einseitigen Straßensperrungen und einer Baustellen-Ampel gearbeitet – mit den bekannten Folgen für den Verkehr.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und der Ortsrat haben die Pläne der Stadtverwaltung durchgewunken, am 15. Dezember werden sie der Öffentlichkeit ab 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus vorgestellt. Sie sehen Arbeiten wiederum übers ganze Jahr bis Mitte Dezember vor. Dann ist die Ortsdurchfahrt im Zentrum komplett neu. Die Stadt verspricht sich davon mehr Aufenthaltsqualität und mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer. Immerhin rauschen 12 000 Fahrzeuge am Tag durch Bützfleth, fast jedes zehnte ist ein Lkw.

Die Stadt, die für dieses Projekt der Ortskernsanierung zwei umfassende Bebauungspläne angefertigt hat, wird diese in kleinere Einheiten aufteilen, um auf Wünsche und Zwänge, die sich durch die Arbeiten ergeben, flexibler reagieren zu können, zum Beispiel auf eine neue Zufahrt für die geplanten Altenwohnungen am bereits fertiggestellten Kreisel.

Ein weiterer Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 30 Metern wird ab März im Kreuzungsbereich Flethweg/Alte Chaussee entstehen. Der wird anfangs im Bereich Flethweg zur Hälfte erstellt. Dann arbeitet sich die Baustelle weiter zur Hafenstraße, findet dort Anschluss an die neue Fahrbahn. Dann wird der zweite Teil des Kreisels auf der Seite der Alten Chaussee gebaut und als letzter Teilabschnitt die gerade Strecke Richtung Stade.

06.12.2016