10. Intersport-Mohr-Doppelcup: Jürgen Ahlf ist Serientäter

Die Sieger des 10. Intersport-Mohr-Doppelcups: Matthias Reichert und Britta Plate (sitzend) sowie (von links) Jürgen Ahlf, Siegfried Meyer, Alexander Brüggenwerth, Maik von Allwörden, Oliver Prott, Carolin Israel, Hartmut Frey, Hans-Martin Dopatka, Helga Musswessels und Claudia Reusser. Foto Schnackenberg


BüTZFLETH. Auf eine harte Probe wurden die Veranstalter des TuSV Bützfleth beim 10. Intersport-Mohr-Doppelcup gestellt. Die Wetterkapriolen brachten den Tennis-Spielplan ziemlich durcheinander. Letztlich lief alles glatt und Ahlf holte schon seinen achten Pokal.

Auch am Sonnabend war das Wetter nicht tennisreif. Ausgesetzt wurde der Turnierablauf vom Veranstalterteam um Hans-Hermann und Oliver Prott. „Wir wollten den Intersport Mohr Doppelcup gerade beim Jubiläum aber nicht abbrechen“, sagte Hans-Hermann Prott. An einem „Krisentisch“ setzten sich die Organisatoren zusammen. Die meisten Tennismatches standen noch aus. „Für den Sonntag war ja besseres Wetter vorausgesagt“ – die Protts schmiedeten einen Plan B. Es mussten immerhin noch gut 50 Matches von den 38 angemeldeten Doppelpaaren gespielt werden. Der Spielmodus wurde verkürzt. Es wurde nur noch ein langer Satz bis neun Spiele absolviert und zusätzlich auf die Tennisanlagen in Düdenbüttel und Wiepenkathen ausgewichen. „Dafür bedanken wir uns bei den benachbarten Vereinen“, so Hans-Hermann Prott.

Schon früh um acht Uhr begannen die ersten Matches am Sonntagmorgen bei leichtem Sonnenschein auf den drei Anlagen. Bis in den Nachmittag hinein hellte es weiter auf. Die Sonne kam wieder zum Vorschein. Sodass die Finalspiele der sechs Konkurrenzen über zwei Sätze und vor zahlreichen Tennisfans in Bützfleth ausgespielt werden konnten.

Jürgen Ahlf mit Partner Siegfried Meyer gewann den Intersport-Mohr-Doppelcup im Bereich Männer 60/65 bereits zum achten Mal. Beide mussten sich allerdings im Finale gegen die zähen Genger Peter Pietzsch und Franz Musswessels vom Veranstalter durchsetzen. „Wir kommen immer gerne hier her“, sagte Ahlf nach dem erneuten Sieg. Franz Musswessels war das erste Mal dabei: „Eine schöne Veranstaltung, die mir Spaß gemacht hat. Großartig wie Oliver und Hans-Hermann Prott das alles noch geregelt haben“, betonte er bezüglich der Wetterkapriolen.

Im Bereich Herren 50 wurde auch ohne die noch im Punktspieleinsatz stehenden Spieler des Stader TC gutes Tennis geboten. Hartmut Frey und Hans-Martin Dopatka vom TV Horneburg konnten sich im umkämpften Finale gegen Dag Maibaum und Ralf Wetzel vom TC Dollern durchsetzen. In der Konkurrenz Herren 40 dominierten die Lokalmatadoren Oliver Prott und Maik von Allwörden gegen Jens Möller und Helmut von Holt klar und sackten den Siegerpokal und den Gutschein ein. Bei den Herren wurde starkes Tennis geboten. Alexander Brüggenwerth und Matthias Reichert (Stader TC/SW Cuxhaven) konnten sich eindrucksvoll durchsetzen. „Ich bin das zweite Mal hier, es gefällt mir gut, auch das Drumherum“, so Brüggenwerth.

Bei den Damen 30 und 40 wurde in einem Feld gespielt. Zwei Neulinge mit Carolin Israel und Britta Plate vom TC Auetal Ahlerstedt konnten sich ganz knapp gegen Kerstin Tamke und Birte Gevers vom Altländer SC durchsetzen. Britta Plate: „ Das hat uns hier total Spaß gemacht, viel nette Gegnerinnen.“ Ilka Bardenhagen und Bettina Hasekamp-Harus vom TC Fredenbeck unterlagen im Halbfinale gegen die Siegerinnen knapp: „Es ist eine tolle Veranstaltung und eine gute Stimmung und man lernt dazu noch andere Spielerinnen kennen.“ Andrea Häussler vom Stader TC ist schnell noch für eine verhinderte Spielerin eingesprungen und war zufrieden: „Ich bin schließlich bis ins Halbfinale gekommen.“ Im Finale der Damen 50 wurde erbittert und lange um den Turniersieg gekämpft. Helga Musswessels und Claudia Reusser vom Veranstalter besiegten Anke Müller und Doris Steinenböhmer (TC Fredenbeck/TC Haddorf) in drei umkämpften Sätzen.

Die gute Beteiligung und das Feedback der Teilnehmer motivieren die Organisatoren für die nächsten Aufgaben. „Wir wollen gerne weitermachen“, sagte Hans-Hermann Prott, der weiter auf Intersport Mohr aus Dollern bauen kann.

28.06.2016