Kritik am Plan der Stadt


BÜTZFLETH. Schweres Geschütz fährt die Wählergemeinschaft Bützfleth (WGB) gegen die von der Stadt Stade geplante Sanierung des Ortskerns auf. Sie sieht Mängel in dem Vorhaben, die einer juristischen Prüfung nicht standhalten würden. Eine einstweilige Verfügung, so heißt es in einer Presseerklärung, könnte den angestrebten Baubeginn am Obstmarschenweg im März stoppen.

Die WGB moniert die „deutlichen Eingriffe“ in die Gestaltung zukünftiger Bauvorhaben. In Zukunft dürfte in Teilbereichen nur noch eingeschossig und nicht mehr wie bisher mit zwei Geschossen gebaut werden. Das behindere die betriebliche und wirtschaftliche Entwicklung bei Nutzungsänderungen von vorhandenen Gebäuden. Grundflächenzahlen und Firsthöhen seien zu niedrig angesetzt.

Für die ausgewiesenen Sondergebiete für Einzelhandel sowie für die beiden neuen Kreisel fehlten Schallgutachten. Das sei ein „eklatanter Fehler“. Der südliche Kreisel würde zudem die Probleme der Zufahrten zu Neukauf, Penny, Volksbank und Elsternstraße nicht lösen. Auch dass öffentliche Parkplätze wegfielen, sei nicht hinnehmbar.

06.02.2016