Kunst hält Einzug in die Festung Grauerort

... in Grauerort ist mit Vielfalt und geballter Kreativität zu rechnen.


BÜTZFLETH. „Die norddeutsche Kunst zu Gast in der Festung Grauerort“ macht neugierig auf zwei pralle Wochenenden, an denen die Galerie kit aus Hamburg die Anlage zu einem Ort der Bildenden Künste macht. Geballte Kreativität hält Einzug in die Kasematten, in denen sich eine riesige Auswahl aus den Genres Malerei und Grafik, Fotografie und Skulptur auf etwa 1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ein Stelldichein geben. Zweimal hintereinander, von Freitag, 27. März, bis zum 29. März, und von Freitag, 3. April, bis zum 6. April, öffnet Grauerort seine Türen für Schöngeister. Während die Ausstellung an den Eröffnungstagen ab 15 Uhr besucht werden kann, kann die große Kunst-Schau im besonderen Ambiente an den übrigen Tagen jeweils von 11 bis 18 unter die Lupe genommen werden. Auch an die passende Musik haben die Veranstalter gedacht. So wird der Ausstellungsbetrieb unter anderem von der Irish Folk Gruppe „Old Velvet Band“ begleitet.

Nachdem die Galerie im vergangenen Jahr mit ihrer norddeutschen aktuellen Kunst gleich zweimal in der Hamburger Hafencity festmachte und Erfolge feierte, setzt sie auch in der Festung Grauerort auf große Resonanz bei der neuerlichen Kunstpräsentation, deren Werke auch zum Verkauf stehen. Mit im Boot der Veranstalter sitzt der Förderverein der Festung Grauerort. Das Kunstprojekt Galerie kit wurde 1998 ins Leben gerufen und hatte bis Anfang 2014 einen festen Standort in einem öffentlichen Behördengebäude in Hamburg-Rothenburgsort und in der Innenstadt. Hier konnten 200 Ausstellungen von regionalen, überregionalen und internationalen Kunstschaffenden gezeigt werden. Nach dem Umzug der Fachbehörde suchen die Initiatoren weiterhin nach einem festen Standort, doch hat sich am Beispiel Hafencity gezeigt, dass das Kunstprojekt auch mobil recht gut funktioniert.

Die Veranstalter versprechen einen Augenschmaus, gute Unterhaltung und anregende Gespräche mit den Künstlern und Künstlerinnen an beiden Wochenenden, jeweils 35 an der Zahl, die in den Kasematten ihre Arbeiten präsentieren.

19.03.2015