Amtseinführung (von links): Heike Proske, Oliver Grundmann, Sönke Hartlef, Werner Gerke, Blaise A. Kouana Nana, Kerstin Schefe (vorne).

Neue Oase-Chefin nun offiziell im Amt


Bützflether Seemannsmission umfangreich renoviert - Empfang mit Vertretern der Hafenwirtschaft

BÜTZFLETH.. Diakonin Kerstin Schefe wurde jetzt offiziell in ihr Amt als neue Leiterin des Seemannsclubs "Oase" eingeführt. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten leitet die 31-Jährige aus Stade die kirchliche Einrichtung für Seeleute im Bützflether Seehafen. Bei einem Empfang im Seemannsclub wurden rund 100 Gäste aus Politik, Industrie und Hafenwirtschaft, der Kirche und der Seemannsmission begrüßt.
Der stellvertretende Stader Bürgermeister Oliver Grundmann hob hervor, dass die für viele Stader überwiegend im verborgenen arbeitende Stader Seemannsmission eine außerordentlich wertvolle Arbeit leiste und ein wichtiger internationaler Anlaufpunkt in der Seefahrt sei: "Hier finden Seeleute aus aller Welt ein Stück Heimat und können Kraft tanken und ihren Glauben stärken", so Grundmann. Die Arbeit der Stader Seemannsmission ist aufgrund des starken Hafenumschlages für Dow und AOS ein wichtiger Anlaufpunkt für hunderte von Seeleuten pro Jahr.
"Wir sind stolz, eine solche Einrichtung am Bützflether Hafen zu haben und wünschen Diakonin Kerstin Schefe Gottes Segen bei ihrer Arbeit", so Bützfleths Ortsbürgermeister Sönke Hartlef. Die Generalsekretärin der deutschen Seemannsmission, Heike Proske, die mit Pastor Blaise Amavie Kouana Nana aus Kamerun angereist war, hieß Seemannsdiakonin Schefe im internationalen Netz der Seemannsmission willkommen.


Die Seemannsmission

In über 35 Hafenstädten der Welt heißt die Seemannsmission Seeleute willkommen, nimmt sich Zeit für Gespräche und gemeinsame Aktivitäten und bietet praktische Hilfe und Orientierung in der Fremde. "Der Geist der Seemannsmission wird durch Freude an der Arbeit, Offenheit, Ehrlichkeit und Freundlichkeit gegenüber den Gästen geprägt", heißt es in der offiziellen Selbstdarstellung. Die Seemannsmission ist dem christlichen Glauben verbunden und in der Kirche verwurzelt. Im Ausland fühlt sich die Seemannsmission der gastgebenden Kirche, dem Land und seinen Bewohnern verpflichtet. Weiter heißt es: "In unserem Leben und unserer Arbeit wahren wir die eigene christliche Identität und achten die fremden Kulturen und Religionen." Die Deutsche Seemannsmission beschäftigt im diakonisch-missionarischen Dienst vorwiegend Mitarbeiter mit diakonischer, sozialpädagogischer und theologischer Ausbildung.

25.10.2012