Festung hat noch viele Baustellen


Helfer und Handwerker sanieren Grauerort

BÜTZFLETH. In der Bützflether Festung Grauerort, die von einem Förderverein geführt wird, gibt es für Handwerker und Ehrenamtliche stets reichlich zu tun. „Wir scheuen keine Kosten und Mühe, um die Festungsanlage bei umfangreichen Renovierungsarbeiten für Besucher fit zu machen“, sagt Vorsitzender Hans-Hermann Ott.

Besonders stolz sind Ott und seine Stellvertreterin Barbara Leder, dass die historische Latrine in der Nähe des Eingangsbereichs endlich saniert werden konnte. „Das ist nun ein Schmuckstück, dass sich sehen lassen kann.“ Um das nicht falsch zu verstehen, das Klo aus längst vergangenen Tagen sollen die Festungs-Gäste bei Druck auf der Blase und gar für „große Geschäften“ nicht benutzen. „Das ist nur ein Schaustück.“ Und dieses dokumentiert, dass die Mannschaftsgrade der Soldaten zur viert nebeneinander auf dem „Donnerbalken“ sitzen mussten, während es für die Offiziere einen „Einsitzer“ gab.
„Beim Ausheben der alten Grube mussten wir erst einmal viele frühere Hinterlassenschaften beseitigen“, beschrieb Barbara Leder die umfangreichen Sanierungsarbeiten. Dann seien in das Gebäude neue Träger eingezogen und das Mauerwerk sei erneuert worden.
Die Klos erhielten eine neue Sitzfläche. Der Fußboden wurde nach altem Vorbild mit Steinen gepflastert und die Türen erneuert. „Mitglieder der Stader Jugendbauhütte, eine Abteilung der Stiftung Deutscher Denkmalschutz, haben uns bei den Arbeiten geholfen“, betonte Ott. Mehr lesen Sie am Montagabend bei TAGEBLATT-online oder am Dienstag in Ihrem TAGEBLATT.

09.08.2011