Vier Verletzte bei Verkehrsunfall in Bützflethermoor


Ein Mitfahrer im Unfallauto war so schwer eingeklemmt, dass die Feuerwehr ihn erst nach eineinhalb Stunden befreien konnte

BÜTZFLETHERMOOR. Vier Menschen im Alter zwischen 15 und 43 Jahren sind am Freitagnachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 27 zwischen Asselermoor und Bützflethermoor verletzt worden. "Mindestens zwei von ihnen schwer", teilte die Polizei mit.
Vier Menschen im Alter zwischen 15 und 43 Jahren sind am Freitagnachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 27 zwischen Asselermoor und Bützflether-moor verletzt worden. "Mindestens zwei von ihnen schwer", teilte die Polizei mit.
Ein großes Aufgebot an Helfern war an der Unglücksstelle im Einsatz, nachdem ein Auto seitlich gegen einen Baum geschleudert war. Zwei Fahrzeuginsassen mussten von Aktiven der Feuerwehr mit Hilfe von Rettungsschere und -spreizer aus dem total zertrümmerten Fahrzeug gerettet werden. Ein Mann hatte sich zwischen Blechgewirr und Baum beim Aufprall so verkeilt, dass die Retter eineinhalb Stunden benötigten, bis der Schwerverletzte befreit war.
Wie die Polizei berichtete, war ein 18-jähriger Mann mit einem BMW auf der Moorstraße in Richtung Kehdingen gefahren. "Vermutlich nicht mit angepassten Geschwindigkeit", wie die Beamten sagten. Das Auto sei in einer Linkskurve ins Schleudern gekommen, habe sich auf der Fahrbahn gedreht und sei mit der Fahrerseite mit großer Wucht gegen einen Baumstamm geprallt. Ein Passant teilte mit, dass einem Anwohner das Auto zuvor schon durch überhöhte Geschwindigkeit aufgefallen sei.
Der Fahrer und ein Mann hinter ihm auf dem Rücksitz waren nach dem Aufprall eingeklemmt. Die Retter mussten viel technisches Gerät einsetzen, um beide zu befreien. Die beiden anderen Mitfahrer, ein 43-jähriger Mann und sein 15-jähriger Sohn aus Drochtersen, seien nur leicht verletzt worden. Alle Verletzten wurden vom Rettungsdienst ins Stader Elbe Klinikum gefahren.
In Einsatz waren 46 Freiwillige der Feuerwehren Bützfleth, Bützflethermoor und Stade sowie vier Rettungswagen, einer von Dow Stade, der Rettungshubschrauber Christoph 29 und die Notarztwagen aus Stade und Buxtehude.
Der Unfallort wurde weiträumig von der Feuerwehr abgesperrt. Der Verkehr musste umgeleitet werden. "Zu größeren Behinderungen ist es dadurch aber nicht gekommen", so Polizeisprecher Rainer Bohmbach.
(kor)

30.07.2011